Interaktiver Planungsrechner: Verteile deine jährliche Einsparung auf Produktivität (Effizienzhebel), Marketing (Lead → Kunde → Deckungsbeitrag) oder Kombi (50/50) – und sieh die Effekte über die Jahre.
Einfach erklärt: Dieses Feld beschreibt, wie stark der Nutzen deiner jährlichen Einsparung im Laufe der Jahre wachsen kann, wenn du sie konsequent in bessere Abläufe investierst.
Warum „Wachstum“? Wenn du z.B. 20.000 € pro Jahr einsparst und damit jedes Jahr Prozesse automatisierst, Tools sauber einrichtest oder Mitarbeitende entlastest, entsteht oft ein zusätzlicher Effekt: Dinge laufen schneller, Fehler sinken, Durchlaufzeiten werden kürzer – und das wirkt jedes Jahr weiter.
Was bedeutet „20% p.a.“? Es bedeutet: Der jährliche Effekt wird im Modell jedes Jahr um 20% größer. Nicht weil du mehr sparst, sondern weil dein System besser wird.
Nutzen: Du siehst, wie „aus Einsparung“ über die Jahre mehr Spielraum werden kann, wenn du die Einsparung gezielt in Produktivität steckst (statt sie einfach nur „zu haben“).
Einfach erklärt: Ein „Lead“ ist eine Anfrage bzw. ein Kontakt eines potenziellen Kunden. „Qualifiziert“ heißt: Die Anfrage passt grundsätzlich (z.B. echte Firma, echtes Interesse, richtige Zielgruppe).
CPL ist der Durchschnittspreis, den du zahlen musst, um so eine qualifizierte Anfrage zu bekommen – z.B. über Google Ads, LinkedIn, Meta, Branchenportale oder Kooperationen.
Beispiel: Wenn du 20.000 € pro Jahr in Marketing steckst und dein CPL 125 € ist, dann erzeugst du rechnerisch:
Nutzen: Du kannst sehr schnell testen, ob deine Annahmen realistisch sind. Wenn dein CPL zu hoch ist, siehst du sofort, dass die Zahl der Leads sinkt – und damit der mögliche Effekt.
Einfach erklärt: Die Abschlussquote sagt, wie viele Leads am Ende tatsächlich zu zahlenden Kunden werden.
Beispiel: Du hast 160 Leads pro Jahr und eine Abschlussquote von 15%:
Wovon hängt das ab? u.a. von Angebot, Preis, Wettbewerb, Vertrieb, Qualifizierung und wie gut die Leads wirklich passen.
Nutzen: Du siehst, wie stark die Ergebnisse von deiner Vertriebsqualität abhängen – und kannst mit realistischen Werten planen.
Einfach erklärt: Der Deckungsbeitrag ist nicht der Umsatz, sondern der Teil, der nach den direkt verursachten Kosten übrig bleibt.
Beispiel: Wenn ein Kunde 10.000 € Umsatz macht, aber du dafür 6.000 € direkte Kosten hast (z.B. Personalzeit, Fremdleistung, Tools), dann ist der Deckungsbeitrag:
Warum ist das wichtig? Weil es im Marketing nicht nur um Umsatz geht, sondern darum, was wirklich als Ergebnis übrig bleibt.
Nutzen: Der Rechner zeigt dir den finanziellen Mehrwert so, dass er mit der Realität des Unternehmens (Kosten & Kapazität) besser zusammenpasst.
Einfach erklärt: Dieses Feld beschreibt, wie stark der zusätzliche jährliche Mehrertrag aus Marketing im Laufe der Jahre wachsen kann.
Warum kann das wachsen? Weil du im Laufe der Zeit oft besser wirst:
Beispiel: Wenn du im ersten Jahr 96.000 € Mehrertrag hast und 10% Wachstum einträgst, dann rechnet das Modell im zweiten Jahr mit 105.600 €, im dritten mit 116.160 € usw.
Nutzen: Du siehst, wie stark „Konsequenz + Optimierung“ über mehrere Jahre wirkt – statt nur die Momentaufnahme von Jahr 1 zu betrachten.
| Jahr | Prod. jährl. Effekt | Prod. kumuliert | Marketing jährl. Effekt | Marketing kumuliert | Kombi jährl. Effekt | Kombi kumuliert |
|---|